Behandlung
Bei schweren Verläufen müssen die betroffenen Tiere je nach bestehender Symptomatik behandelt werden, wobei sich die Behandlung auf die bestehenden Sekundärinfektionen konzentriert. Die Behandlung erfolgt mit einem geeigneten Antibiotikum, das am besten im Anschluss an ein Antibiogramm ausgewählt wird. Außerdem sollte man den Tieren für 2-3 Wochen Ruhe gewähren und Anstrengungen sowie Aufregung vermeiden. Kühlere und feuchte Luft (Aerosolgerät) verschafft den Tieren Linderung. Übermäßig starker und quälender Reizhusten kann durch entsprechende Anti-Hustenmittel, so genannte Antitussiva, gelindert werden. Bei hohem Fieber kann auch der Einsatz von fiebersenkenden Mitteln angeraten sein.
Bei Infektionen mit B. bronchiseptica kann die lokale Immunität durch die intranasale Verabreichung einer B. bronchiseptica-Lebendvakzine gesteigert werden.
Details siehe unter Impfung
In Haushalten oder Einrichtungen mit mehreren Tieren, ist unbedingt auf eine gute Hygiene zu achten. Die erkrankten Tiere sind nach Möglichkeit zu isolieren und die kontaminierten Bereiche zu desinfizieren. Es ist für eine gute Belüftung zu sorgen.


