FAQ
Zwingerhusten ist als multifaktorielles Geschehen definiert, das mit einer Erkrankung der oberen Atemwege beim Hund einhergeht. Es erkranken vor allem Tiere mit viel Kontakt zu Artgenossen.
Typisch für den Zwingerhusten ist ein heftiger, quälender und bellender Husten, der mit Würgreiz einher gehen kann.
Besonders häufig erkranken Hunde, die viel Kontakt zu Artgenossen haben, wie dies in Zwingern, Tierpensionen, Hundebetreuungseinrichtungen, Tierheimen, Hunde-/Welpenschulen, Ausstellungen und Kliniken der Fall ist.
Haupterreger des Zwingerhustens sind das canine Parainfluenzavirus (Pi) und das Bakterium Bordetella bronchiseptica (Bb).
Es stehen sowohl gegen die wichtigsten viralen Erreger (Pi und CAV 2) als auch gegen Bordetella bronchiseptica (Bb) wirksame Impfstoffe zur Verfügung. Das besondere an dem Impfstoff gegen Bordetellen ist seine Applikation in die Nase. Außerdem schützt er zusätzlich vor caninen Parainfluenzaviren. Mit diesem Impfstoff ist Ihr Hund gegen die beiden wichtigsten Zwingerhustenerreger geschützt.
Durch die intranasale Impfung wird der Hund bereits an der Eintrittspforte der Erreger vor einen Infektion geschützt. Außerdem wird so innerhalb 72 Stunden eine sehr schnell wirksame Immunität erzielt.
Der intranasale Impfstoff gegen eine Infektion mit Bordetella bronchiseptica und canine Parainfluenzaviren kann bei hohem Infektionsrisiko bereits bei Welpen in einem Alter von 3 Wochen bedenkenlos eingesetzt werden. Der Impfstoff interferiert nicht mit maternalen Antikörpern .
Die Symptome können über einige Wochen bis Monate bestehen bleiben. Nasenausfluss, Niesen, Husten sowie Fieber werden durch C. felis selbst selten verursacht, treten aber im Rahmen des Symptomkomplexes Katzenschnupfen auf.
Es ist ratsam, die Impfung jährlich zu wiederholen oder gezielt einige Tage vor der zu erwartenden Exposition (Hundepension, Ausstellung, Züchtertreffen) aufzufrischen.
Dank der guten Verträglichkeit der intranasalen Impfung können selbst trächtige Hündinnen noch gegen Zwingerhusten geimpft werden.